Materialien für die Mittelschule
TradWives: Romantik, Rebellion oder Rollenzwang?
Unterrichtsimpuls Mittelschule für die Jahrgangsstufen 7-10
Sanfte Farben, selbst gebackenes Brot und das Versprechen eines harmonischen Lebens: In den sozialen Medien inszenieren sogenannte TradWives traditionelle Geschlechterrollen als attraktive Antwort auf eine unübersichtliche Gegenwart. Doch welche Vorstellungen von Weiblichkeit, Männlichkeit, Partnerschaft und einem „guten Leben“ werden dabei vermittelt? Und wo verbinden sich ästhetische Inszenierung, kommerzielle Interessen sowie religiöse oder politische Botschaften?
Die Arbeitshilfe des Referats Mittelschule am IRL erschließt das Social-Media-Phänomen fachlich fundiert und macht es für den Religionsunterricht der Jahrgangsstufen 7 bis 10 zugänglich. Im Mittelpunkt steht ein siebenschrittiger, flexibel einsetzbarer Lernweg: Die Schüler untersuchen Influencer-Profile, setzen sich mit traditionellen und gegenwärtigen Rollenbildern auseinander und lernen, mediale Inszenierungen kritisch zu hinterfragen. LernCafé, digitales Portfolio, Generationeninterviews und kreative Gestaltungsaufgaben ermöglichen selbstständiges, subjektorientiertes Lernen. Dabei führt die Beschäftigung mit TradWives über reine Medienkritik hinaus zur entscheidenden Frage: Wie will ich selbst einmal leben? Anja Holm hat diesen Lernweg erarbeitet und erprobt. Die Arbeitshilfe enthält eine ausführliche Sachanalyse, didaktische Hinweise, konkrete Unterrichtsimpulse sowie digital bereitgestellte und anpassbare Materialien.
Carlo Acutis als Thema im Religionsunterricht der Mittelschule
Das dreiteilige Unterrichtsmaterial (Unterrichtsskizze, Schüler:innenarbeitsheft und Powerpoint-Präsentation) zum Heiligen Carlo Acutis legt einen Lernweg vor, der exemplarisch sein kann für den Umgang mit Heiligen im Religionsunterricht der Mittelschule. Der Baustein kann an verschiedenen didaktischen Orten gewinnbringend das Thema „Nachfolge“ in den Blick nehmen und auch Anregungen dafür geben, wie Medienbildung organisch in den Religionsunterricht einbezogen werden kann.
Notfallhandbuch Schule
Die Fortsetzung des bewährten Klassikers!
Mit neuem Aufbau, neuen Elementen und neuen Texten:
Das neue „Notfallhandbuch Schule“ stellt die Bedürfnisse in akuten Krisen in den Mittelpunkt. Lehrkräfte, Krisenteams und Verantwortliche im System Schule finden im „Notfallhandbuch Schule“ übersichtlich und klar gegliedert, was sie zur Unterstützung brauchen, wenn eine Schule von Tod, Unglück oder Gewalt betroffen ist:
- Checklisten für die ersten Stunden und Tage sind an den Anfang
gestellt.
- Mögliche Szenarien und die jeweiligen Aufgaben in der Krisen- und Trauerbewältigung werden sorgfältig beschrieben und geben eine sichere Handlungsorientierung.
- Das notwendige Hintergrundwissen vertieft die Reflexion des Handelns.
Das neue „Notfallhandbuch Schule“ bündelt die Erfahrungen und Erkenntnisse der kirchlichen Krisen- und Trauerbegleitung der letzten Jahre. Es führt das frühere Handbuch „Wenn der Notfall eintritt“ mit neuer Konzeption in vollständiger Überarbeitung fort.
Das „Notfallhandbuch Schule“ ist in bewährter Weise als Ringbuch konzipiert. Es wird ergänzt durch die begleitende Homepage www.notfallhandbuch-schule.de. Dort finden sich Materialien, die in der akuten Krise für die eigene Weiterarbeit benötigt werden: Mustertexte für Elternbriefe, Vorschläge für Liturgien, Checklisten zum Ausdrucken und weiteres mehr.
Herausgeber:
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Katholisches Schulkommissariat in Bayern
Redaktion:
Ute Baierlein, Thomas Barkowski, Hans Burkhardt, Reinhold Grimm, Michaela Grimminger, Helga Kiesel, Gerhard Schneider
Schutzgebühr EUR 24,80
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